In Kürze wird das, was bereits seit einiger Zeit in inoffiziellen Varianten zu hören ist, erscheinen. Es scheint, dass dies eine der besten USB-Lösungen in der Reihe sein wird.
Fast Track Ultra hat 8 Eingänge und ebenso viele Ausgänge, von denen 6 (!) analog sind. Und 4 der 6 Eingänge haben einen Vorverstärker! Die maximale Auflösung beträgt 24bit/96kHz, was nicht die höchste Zahl ist, aber seien wir ehrlich: Wer macht in einem Projektstudio Aufnahmen mit 192kHz? Neben den bereits "standardmäßigen" Ausstattungen (MIDI 1x1, S/PDIF I/O stereo) gibt es auch eine ziemlich praktische Funktion: Es hat zwei Kopfhörerausgänge, die beide separat verstärkt sind. So können Aufnahmen im selben Raum gemacht werden, in dem sich sowohl der Künstler als auch der Toningenieur befinden.
Ein Nachteil könnte sein, dass es nur zwei DSP-Effekte hat: Delay und Reverb. Dennoch kann das Reverb aus dem DSP wahrscheinlich nicht mit einem hochwertigen Reverb verglichen werden (da Reverb der komplexeste Effekt ist, der existiert).
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Effekte nicht für das Mischen geeignet sind. Wenn die Effekte nicht für das Mischen gedacht sind, sollten sie nur für das Monitoring gedacht sein (z.B. damit der Sänger seine rohe Stimme nicht auf dem Track hört). Aber warum ist es dann nicht besser mit einem Kompressor ausgestattet, der viel wichtiger ist als das Reverb?
Aber lassen Sie uns nicht zu weit in die Zukunft schauen, da das Gerät voraussichtlich erst im März auf den Markt kommt, und es könnte sein, dass die derzeit verfügbaren Informationen noch nicht die endgültigen sind.